
Open Source © MacX - Fotolia.com
Opensource ist eine tolle Sache für seinen Nutzer. Wer ein Informatiker oder einfach nur Computercrack ist, der weiß was mit Quelltexten von Programmen anzufangen. Bei lizensierten Programmen darf man da aber nicht dranrumtüfteln, weil alles schreibgeschützt ist. Wer diesen Schlüssel umgeht, macht sich strafbar. Auch darf ein durch den Quelltext verändertes (idealerweise verbessertes) Programm nicht einfach so weitergegeben werden. Auch darf man mit nicht open source Programmen nicht einfach machen was man will.
Wenn aber so ein richtiger Computermann erstmal Lust bekommen hat, selber etwas am Quelltext zu schrauben, der muss sich da schon arg zusammenreißen, nicht zum Verbrecher zu werden. Immer mehr Nutzer von Tablets, Smartphones und so weiter fordern, dass sie unabhängige Systeme auf ihre Geräte spielen können, wie das in der PC Welt lange Zeit mit so merkwürdigen Programmen wie Linux der Fall war. Jetzt öffnet HP webOS für die Open-Source-Lizenz. Jetzt kann jeder seine individuellen Modifikationen am System vornehmen und weiterentwickeln. Im September soll es schon losgehen und bisher ist man bei HP der Ansicht, dass man lieber schrittweise neue Versionen der neuen Open-Source-Lizens freigibt. Im Januar wird das Enyo 2.0 sein und der Enyo Quellcode Apache License in der 2.0 Version. Im Februar folgt dann die QT WebKit Erweiterung. Im März Linux Standard Kernel. Im April kommt dann Ares, benannt nach dem griechischen Kriegsgott, in der 2.0 zusammen mit der 2.1 Erweiterung von Enyo. Bis September sollen die restlichen Elemente nachgeliefert werden. Unter anderem die Open webOS Beta.
